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Umgang mit Fake News: Medienkompetenz besonders wichtig

Der aktuelle PISA-Ländervergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Lesefähigkeit von Jugendlichen macht es deutlich: In einer immer digitaleren Welt sind kritisches Denken und die Beurteilung, ob eine Information wahr oder falsch ist, besonders wichtig. Nicht zuletzt, weil Jugendliche immer mehr Zeit online verbringen und sich über digitale Quellen wie soziale Medien, Videoplattformen oder Suchmaschinen über das aktuelle Geschehen informieren. Gemäss dem PISA-Vergleich geben aber nur 44 Prozent der befragten 15-Jährigen in der Schweiz an, dass sie in der Schule gelernt haben, den Wahrheitsgehalt einer Nachricht richtig einzuschätzen. Im Ländervergleich liegt die Schweiz damit unter dem OECD-Durchschnitt.

Umso bedeutender ist es, Medienkompetenz und insbesondere die Fähigkeit, gelesene Informationen zu hinterfragen, bereits früh zu fördern – sei es in der Schule oder zu Hause. Kinder und Jugendliche müssen sich bewusst sein, dass nicht alles, was sie im Internet lesen, auch der Wahrheit entspricht. Sie brauchen konkrete Strategien und Hilfsmittel, um diese Herausforderung zu meistern und kritisch mit Inhalten umzugehen. Erwachsene spielen in diesem Lernprozess nicht zuletzt aufgrund ihrer Lebenserfahrung eine zentrale Rolle als Begleiter*innen.

 

→ Weitere Informationen für Eltern in unserer Rubrik „Fake News & Manipulation

Im Bunker der Lügen: Interaktives Spiel für Jugendliche zum Erkennen von Fake News und Verschwörungstheorien

→ Videos und Erklärungen zur Verbreitung von Fake News

→ Linksammlung zum Thema „Fake News“ für Lehrpersonen (education21)

→ Weitere Informationen für Lehrpersonen 

→ OECD-Bericht „21st Century Readers” (Englisch)