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Sicher surfen: Daten und Privatsphäre schützen

Missbrauch von persönlichen Daten, nicht kindgerechte Inhalte, gefährliche Viren, nervige Spams, teure 0900er Nummern und Abzockversuche – wie können wir Kinder und Jugendliche vor diesen Risiken schützen? Mit technischen Massnahmen lassen sich Vorkehrungen treffen. Einen absoluten Schutz bieten sie aber nicht. Umso bedeutender ist es, dass Heranwachsende lernen, sich vorsichtig und verantwortungsvoll in der digitalen Welt zu bewegen – mit Ihrer elterlichen Unterstützung.

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91%
der 18-/19-Jährigen sind in den sozialen Netzwerken mit ihrem richtigen Vornamen, 77% mit dem Nachnamen angemeldet. (JAMES 2016)
33%
der Jugendlichen wurde schon mal ungefragt ein Foto oder Video ins Netz gestellt. (JAMES 2016)
250'000
und mehr Viren, Trojaner und andere Arten von Malware werden von Antivirus-Diensten täglich registriert. (AV Test Institut 2017)
 
 
 

Gut zu wissen

 

Wir hinterlassen Spuren im Netz – ob wir wollen oder nicht

Ob beruflich oder privat, wir nutzen das Internet in vielen Lebensbereichen: Wir kommunizieren, suchen Informationen, bewegen uns in sozialen Netzwerken, kaufen online ein, buchen Ferien, wickeln Bankgeschäfte ab etc. Die meisten verwendeten Dienste speichern dabei unsere Daten, tauschen sie untereinander aus und nutzen sie kommerziell. Das bedeutet auch, dass Dienste wie WhatsApp oder Facebook im Grunde nur vermeintlich gratis sind. Als Nutzende «bezahlen» wir mit unseren Daten.

Und längst nicht immer wissen wir, was genau gespeichert wird: Manche Apps verwenden die Lokalisierungsfunktion von Smartphones oder Tablets auf zehn Meter genau - etwa für die Routenplanung oder Restauranttipps. Sie speichern Aufenthaltsorte und Bewegungsprofile. Der Verlauf der besuchten Internetseiten, Suchmaschinenabfragen, Cookies und sogar Inhalte von E-Mails werden zur Personalisierung von Suchmaschinenergebnissen, sozialen Netzwerken (z.B. Werbung) und anderen Online-Diensten genutzt. Hinzu kommen immer neue Geräte wie Fitnessarmbänder, Smart Watches oder Smart Toys, die Daten sammeln. Diese werden manchmal über viele Jahre gespeichert und sind mit Suchmaschinen durchsuchbar. Das Risiko, dass im Jugendalter fahrlässig online gestellte Daten kaum mehr zu entfernen sind, ist hoch.

 
 

Big Data, Clouds & Co. – Datenschutz ist wichtiger denn je

Unsere digitalisierte Gesellschaft führt zu Unmengen von Daten, und das nicht nur, wenn wir uns im Netz bewegen, sondern auch beim Arztbesuch, wenn wir beim Einkauf Treuepunkte sammeln oder über Techniken, welche die Funkwellen unserer Handys beim Vorbeigehen aufnehmen. Die Daten werden analysiert, um Informationen zu unserem Nutzungsverhalten zu gewinnen. Interesse daran haben Viele: Hersteller, Dienstleister, Behörden, Wissenschaft etc.

Die Problematik dabei:

  • Auch vermeintlich anonymisierte Daten lassen sich in der Regel wieder entschlüsseln, d.h. die Person wird wieder erkennbar.
  • Daten werden zweckentfremdet, weil daraus neue Erkenntnisse gewonnen werden sollen.
  • Die Unmengen an Daten müssen gespeichert werden. Das geschieht in Clouds, was wiederum zu einer erschwerten Kontrolle der Daten führt.

Clouds werden zunehmend für private Zwecke verwendet, um von verschiedenen Geräten auf die eigenen Daten zugreifen zu können. Damit wird aber oft auch auf Dateneigentum verzichtet, denn: Der Anbieter kann die Daten zu Werbezwecken nutzen, ist nicht haftbar, wenn sie verloren gehen, und nicht verpflichtet, den Zugriff für Nutzer zu garantieren. IT-Dienste können die Daten zudem sammeln und daraus Persönlichkeitsprofile erstellen oder Einzelpersonen identifizieren. Und nicht zuletzt sind die meisten Dienstanbieter amerikanisch. Diese Unternehmen haben eine eigene Auffassung von Privatsphäre und Datenschutz und sind nicht dem Schweizer Recht unterstellt.

 

Internetkriminalität nimmt zu

Die Internetkriminalität nimmt immer mehr zu. In der Schweiz wurden 2016 gemäss polizeilicher Kriminalstatistik knapp 1000 Fälle von unbefugter Datenbeschaffung verzeichnet - rund ein Viertel mehr als im Vorjahr. In 383 Fällen kam es zu einem unbefugten Eindringen in Datensysteme (knapp ein Viertel mehr als im Vorjahr). Oft ist es schwierig und vor allem aufwändig, in solchen Fällen die Täter zu ermitteln.

Weltweit kommt es immer wieder auch zu grossen Hackerangriffen. So waren im Herbst 2017 beispielsweise mehrere Millionen Instagram-Nutzende betroffen, deren Mailadressen und Telefonnummern im Internet veröffentlicht wurden.

 

Schutz der Privatsphäre – ein Kinderrecht auch (oder gerade) im Internet

Digitale Medien sind heute ein ganz selbstverständlicher Bestandteil des Heranwachsens. Aufgabe der Eltern ist es, eine sichere und kindgerechte Nutzung zu ermöglichen. Dazu gehört nicht zuletzt der Schutz der Privatsphäre, der - neben zahlreichen anderen Rechten - in der von der Schweiz ratifizierten UN-Kinderrechtskonvention verankert ist.

Eltern sollten deshalb auch den digitalen Fussabdruck ihrer Sprösslinge im Auge haben und sich Gedanken darüber machen, wie viel sie von ihren Kindern preisgeben möchten. Das fängt bereits direkt nach der Geburt an, wenn es darum geht, ein Foto des Frischgeborenen mit Namen auf der Webseite des Spitals zu publizieren. Oder wenn in den Familienferien lustige Videos entstehen, die auf Facebook oder YouTube gestellt werden könnten. Und wie steht es mit «Überwachungs-Apps», die es Eltern ermöglichen, die Handys der Kinder zu tracken oder auf deren Inhalte zuzugreifen? Es gilt, die Balance zu wahren zwischen dem verständlichen Wunsch, Kinder vor den Risiken der virtuellen Welt zu beschützen, und der Verpflichtung, ihre Rechte (auch im digitalen Raum) zu wahren.

 
 
 

Was sollte mein Kind beachten?

 

Soziale Netzwerke

  • Bei vielen sozialen Netzwerken sind die Profile standardmässig auf «öffentlich» eingestellt. Zudem werden bei Aktualisierungen oft die Anpassungen, die man selbst vorgenommenen hat, wieder zurückgesetzt. Das heisst: Privatsphäre-Einstellungen regelmässig überprüfen.
  • Einmal im Netz, immer im Netz: Daran sollte man vor jedem Post denken. Das gilt besonders für Fotos oder Videos.
  • Entscheidend bei der Selbstdarstellung im Netz ist das «Wie». Wer sich beim Drogenkonsum zeigt, eine extreme politische Einstellung äussert oder seine sexuelle Orientierung bekannt gibt, macht sich angreifbar.
  • Einen Account wieder zu löschen, ist nicht immer einfach und teilweise kaum möglich. Die dafür nötigen Funktionen sind versteckt oder das Profil wird nur deaktiviert, aber nicht gelöscht. Hinzu kommt, dass man durch die Interaktion auf sozialen Netzwerken nicht nur im eigenen Account, sondern auch anderswo Informationen hinterlässt, die gar nicht mehr gelöscht werden können.
  • Vorsicht vor falschen «Freunden»: Auch Betrüger nutzen soziale Netzwerke. Zudem kommt es immer wieder zu Belästigungen (Stichwort Cybergrooming)
     Sexualität & Pornografie
    → Cybermobbing
 

Computer, Smartphone & Co.

  • Viren, Würmer, Trojaner, Spyware etc. – die Liste von schädlichen Programmen (Malware), die einen Rechner infizieren können, ist lang. Mögliche Anzeichen können sein: 
    • Verlangsamte Funktionen (z. B. Internet)
    • Veränderungen bei der Browser-Startseite
    • Programme, die selbst starten
    • Häufige Pop-ups von Antivirenprogrammen
    • Verschwinden von Dateien oder ganzen Ordnern
    • Bei Windows-Nutzenden: Viele Fehlermeldungen
  • Mobilfunkanbieter sind zwar gesetzlich verpflichtet, für Benutzer von Handys unter 16 Jahren (soweit ihnen deren Alter bekannt ist) den Zugang zu Mehrwertdiensten mit erotischen oder pornografischen Inhalten automatisch zu sperren. Zudem sperren sie in der Regel auch die übrigen kostenpflichtigen Business-Nummern. Trotzdem können Kinder auf ungeeignete Inhalte stossen.
    → Sexualität & Pornografie
    → Gewalt & Extremismus
  • Fotoapparat und Videokamera sind mit dem Smartphone immer griffbereit. Das macht Spass, birgt aber auch Risiken. Bilder und Filme, die in einem intimen Moment, bei einer Party oder unter Freunden entstanden sind, können missbräuchlich verwendet werden.
    → Sexualität & Pornografie
    → Cybermobbing
  • Smartphones, Tablets und Laptops enthalten viele persönliche Daten und können leicht verloren gehen oder gestohlen werden.
 

Recht am Bild Dritter, Persönlichkeitsschutz

  • Das Recht am Bild ist in der Schweiz ein Persönlichkeitsrecht, also ein absolutes Recht, geschützt durch Artikel 28 des Zivilgesetzbuches (ZGB). Für die Veröffentlichung eines Fotos braucht es immer die Einwilligung aller Personen, die darauf zu sehen sind. Ausnahmen: Teilnehmende bei öffentlichen Events und Ereignissen, Personen, die bewusst für das Foto posieren (z.B. bei einer Hochzeit) oder wenn das öffentliche Interesse überwiegt (z.B. Fahdungsfoto).
  • Es ist somit verboten, Fotos Dritter ohne deren Einverständnis ins Netz zu stellen. Andernfalls können diese ein Gerichtsverfahren anstrengen, um ihr Recht durchzusetzen. Insbesondere sollte man vermeiden, Fotos von Personen in unvorteilhaften Posen oder Bilder von Unbekannten zu verbreiten.
 

Urheberrecht

  • Wer einen Text ohne Quellenangabe kopiert, macht sich des Plagiats schuldig. Geschieht dies in einer Schul- oder Studiumsarbeit, kann der Plagiatsfall gravierende Folgen nach sich ziehen.
  • Der Download von Musik und Filmen über Onlinetauschbörsen (Peer-to-Peer-Netzwerke bzw. P2P) ist legal. Aber Achtung: Der Upload von urheberrechtlich geschütztem Material ist illegal. Die meisten Sharing-Programme berücksichtigen das Gesetz nicht: Wer Musik und Filme herunterlädt, lädt automatisch hoch. Dies muss in den Einstellungen geändert werden.
    → Einkaufen & Downloaden
  • Der urheberrechtliche Schutz gilt auch, wenn ein Post in einem sozialen Netzwerk ein geschütztes Werk enthält.
 

Wichtig

Technische Massnahmen wie Filter garantieren keinen vollständigen Schutz. Führen Sie offene Gespräche.

 
 

Was können Eltern tun?

 

Allgemein

  • Klären Sie, noch bevor Ihr Kind ein eigenes Smartphone oder Tablet erhält, was es darf und was nicht, welche Risiken bestehen, was ungeeignete Inhalte sind und an wen es sich in der Familie wenden kann, wenn es Probleme oder Fragen gibt.
  • Vereinbaren Sie, welche Geräte und Inhalte wie und wie lange genutzt werden dürfen. Behalten Sie die Mediennutzung Ihres Kindes im Auge.
  • Machen Sie klar, dass gesunder Menschenverstand auch im Umgang mit digitalen Medien angezeigt ist und Ihr Kind alles melden soll, was ihm seltsam vorkommt.
 

Soziale Netzwerke

  • Begleiten Sie Ihr Kind vor allem zu Beginn. Erklären Sie, worauf es achten soll und wie wichtig es ist, keine persönlichen Angaben wie Name, Adresse und Telefonnummer bekannt zu geben. Als Benutzername einen «Nickname» wählen.
  • Lesen Sie die allgemeinen Geschäftsbedingungen (Bestimmungen zum Datenschutz): Welche Rechte werden den Betreibern mit der Zustimmung eingeräumt?
  • Ihr Kind sollte die Privatsphäre-Einstellung nutzen, um zu kontrollieren, wer welche Informationen und Fotos einsehen kann.
  • Dennoch ist es ratsam, nur Dinge zu posten, bei denen es einen nicht stören würde, wenn sie öffentlich zugänglich wären. Die Privatsphäre-Einstellungen ändern sich nämlich gern im Laufe der Zeit, und niemand ist davor sicher, dass ein Inhalt, der ursprünglich für einen engen Freundeskreis gedacht war, irgendwann öffentlich zugänglich wird. Gerade bei Fotos lohnt es sich zu überlegen: Will ich wirklich, dass ich so im Netz sichtbar bin?
  • Freundschaftsanfragen sollten nur von Leuten akzeptiert werden, die man auch kennt. Allgemein gilt Zurückhaltung: Freundeslisten und eigene Likes (gefällt mir) müssen nicht öffentlich geteilt werden.
  • Links nicht wahllos anklicken, denn in sozialen Netzwerken besteht eine besonders grosse Pishing-Gefahr. Betrüger versuchen so, an persönliche und sensible Daten zu gelangen.
  • Social Media-Profil so einstellen, dass Bilder, auf denen man markiert wurde, erst nach eigener Freigabe veröffentlicht werden.
 

Computer, Smartphone & Co.

  • Passwörter: Für Kinder wie für Erwachsene gilt: Verwenden Sie nie das gleiche Passwort für mehrere Anwendungen. Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens 8 Zeichen, Klein- und Grossbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Nicht verwendet werden sollten einfache Wörter oder persönliche Informationen wie Adresse, Geburtsdatum oder Telefonnummer. Wie sicher Ihre Passwörter sind, können Sie testen. → Weitere nützliche Infos
  • Firewall: Beim Computer sollte die Firewall aktiviert sein. Diese schützt den Computer vor Angriffen aus dem Internet und vor unerlaubtem Zugriff.
  • Regelmässige Updates: Werden das Betriebssystem und die Software durch regelmässige Updates auf dem neusten Stand gehalten, schliesst dies allfällige Sicherheitslücken. Zusatzmodule erhöhen den Browserschutz.
  • Sicherheitskopien: Dadurch schützen Sie Inhalte auf dem Computer, falls es doch einmal zu einem Schadensfall (auch bezüglich Hardware) kommen sollte.
  • Virenschutzprogramme (für alle Geräte): Diese sollten so eingestellt sein, dass die Virenliste automatisch und regelmässig aktualisiert wird.
  • GPS nur wenn nötig: Deaktivieren Sie den Ortungsdienst und die Funktion «Ad-Tracking» auf mobilen Geräten. Aktivieren Sie GPS spezifisch für jene Apps, bei denen Sie die Ortungsfunktion nutzen möchten.
  • Cookies, also gespeicherte Informationen über besuchte Webseiten, sollten Sie regelmässig im Browser (z. B. Explorer, Firefox, Google Chrome) löschen.
  • Verschlüsseltes WLAN: Schalten Sie auf mobilen Geräten WLAN und Bluetooth aus, wenn Sie sie nicht benötigen. Beim kabellosen Surfen unterwegs empfiehlt es sich, möglichst keine wichtigen Daten zu verschicken.
  • Remote-Management bei Diebstahl: Wird ein Gerät gestohlen, können Sie es über Android Device Manager und www-test.jugendundmedien.ch.cabvs046.nine.ch=iCloud lokalisieren, sperren und den Inhalt löschen.
 

Spezifische Kinder- und Jugendschutzmassnahmen

  • Filter: In den gängigen Internetbrowsern und Betriebssystemen sind Filtermöglichkeiten und Kindersicherungen enthalten, die den Zugang zu ungeeigneten Inhalten blockieren. Mit den meisten Filterprogrammen lassen sich altersabhängige Profile und Tageszeiten definieren. Damit können Sie z. B. festlegen, wann Ihr Kind im Internet surfen darf. Auch können E-Mail- oder Instant-Messaging-Programme einzeln freigeschaltet werden. Die Installation von Filterprogrammen ist vor allem bei jüngeren Kindern zu empfehlen. Computerversierte Jugendliche können ein Filterprogramm hingegen leicht umgehen.
  • Getrennte Accounts: Wenn Sie einen Familiencomputer haben, den Sie sich mit Ihren Kindern teilen, sollten Sie verschiedene Benutzerkonten erstellen. In den Benutzerprofilen können Sie dann definieren, bei wem die Kindersicherung aktiviert wird.
  • Kindgerechte Startseite: Als Startseite empfiehlt sich eine altersgerechte Seite, z. B. eine Kindersuchmaschine oder eine andere Kinderseite.
    Recherchieren & Lernen
  • Kinderschutz: Bei mobilen Geräten sollten die Sicherheitseinstellungen angepasst und separate Kinderschutz-Apps installiert werden.
    Smartphones & Tablets
  • Download nur in Begleitung: Ihr Kind sollte weder Apps noch andere Inhalte ohne Ihre Zustimmung downloaden. Technisch können Sie zwei Vorkehrungen treffen:
    • Auf mobilen Geräten Ihres Kindes über die Einstellungen die gewünschten Einschränkungen festlegen (z. B. In-App-Käufe, Download von Filmen, Apps etc.).
    • Familienfreigabe: Dadurch können Sie bestimmen, ob Ihr Kind Zugang zum App-Store bzw. zum Google Play Store erhält oder nicht. Bei Apple ist zudem die Einstellung möglich, dass Sie auf Ihrem Gerät benachrichtigt werden, wenn Ihr Kind einen Download bzw. Einkauf tätigen möchte. Sie müssen die Aktion erst freigeben. → Weitere nützliche Infos
 

Persönlichkeitsschutz

  • Machen Sie Ihren Kindern bewusst, dass sie sich strafbar machen, wenn sie Fotos oder Videos, auf denen Freunde oder andere Personen zu sehen sind, ohne deren Zustimmung weiterverschicken oder veröffentlichen. 
  • Die Verbreitung von Inhalten mit Nacktbildern von Minderjährigen ist strafbar. Seien Sie diesbezüglich besonders vorsichtig (Stichwort: Sexting).
    → Sexualität & Pornografie
  • Überlegen auch Sie sich, welche Fotos Sie von Ihren Kindern z. B. in sozialen Netzwerken veröffentlichen. Achten Sie darauf, keine persönlichen Daten preiszugeben, die Rückschlüsse auf Ihr Kind zulassen (Name, Geburtsdatum etc.).
 

Urheberrecht

  • Kinder und Jugendliche sollten keine Daten herunterladen, ohne vorher die Eltern zu fragen.
  • Prüfen Sie die Vertrauenswürdigkeit der Quelle oder der herunterzuladenden Datei.
  • Finden Sie mit Ihren Kindern heraus, wie Ihr Filesharing-Programm eingestellt ist. In den Standardeinstellungen ist der Upload (das Heraufladen) der Dateien meistens unbeschränkt zugelassen. Ändern Sie diese Einstellungen. Wer den Upload nicht unterbindet, macht sich strafbar.
    → Einkaufen & Downloaden
 
 
 

Weitere nützliche Infos

 
 

Für Eltern

 
 
 

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