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Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Kinder und Jugendliche können Opfer von strafbaren Handlungen werden (Mobbing, sexuelle Belästigung usw.), aber auch selbst gegen das Gesetz verstossen. Die Regulierung der Medien und des Internets ist eine grosse Herausforderung. Digitale Medien sind immer und überall verfügbar und entwickeln sich rasch und kontinuierlich. Kinder und Jugendliche können nur dann effizient geschützt werden – und sich selber schützen –, wenn sie verantwortungsvoll mit den digitalen Medien umzugehen wissen. Dazu müssen sie Gefahren einschätzen und bei Problemen richtig reagieren können. In den Unterrubriken informieren wir Sie über die aktuellen politischen Diskussionen für einen besseren Kinder- und Jugendmedienschutz, über die geltenden gesetzlichen Bestimmungen in den Bereichen Film, Videospiele, Radio- und Fernsehen sowie Telekommunikation sowie über die Möglichkeiten der Strafverfolgung.
Politische Vorstösse

Politische Diskussion über den Jugendmedienschutz

Risiken, die Kinder und Jugendliche bei der Benutzung des Internets und von digitalen Medien ausgesetzt sind, finden in Politik und Öffentlichkeit starke Beachtung. Das zeigen auch die Debatten im Bundeshaus: Seit Mitte der 2000er-Jahren wurden über 70 parlamentarische Vorstösse zu diesem Thema eingereicht. Die Vorstösse fordern grossmehrheitlich eine Verstärkung von regulierenden oder erzieherischen Schutzmassnahmen.

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Strafbare Handlungen

Was ist strafbar im Netz?

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Nicht nur Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche können sich auch im Netz - gewollt oder ungewollt - strafbar machen. Die wichtigsten bundesrechtlichen Bestimmungen für den Kinder- und Jugendmedienschutz sind in den Artikeln 135 und 197 des Strafgesetzbuches (StGB) zu finden, nebst weiteren Bestimmungen. Verschaffen Sie sich einen Überblick.

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Filme & Videospiele

Filme und Videospiele

Die Erarbeitung eines gesetzlichen Rahmens für den Kinder- und Jugendschutz bei Videospielen und Filmen fällt in der Schweiz derzeit in die Zuständigkeit der Kantone. Einige wenige Kantone haben Jugendschutzgesetze für diesen Bereich eingeführt. Damit basiert die bestehende Regelung im Wesentlichen auf Selbstregulierungsmassnahmen der jeweiligen Branchen.

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Datenschutz

Daten- und Persönlichkeitsschutz

Dem Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) liegt der Gedanke zugrunde, dass jeder Mensch so weit wie nur möglich selber darüber bestimmen können soll, welche Informationen über ihn wann, wo und wem bekannt gegeben werden.

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Telekommunikation

Telekommunikation

Artikel 41 der Fernmeldedienst-Verordnung (FDV) regelt den Schutz von Minderjährigen in der Telekommunikation. Die FDV verpflichtet die Anbieterinnen von Fernmeldediensten, den Zugang zu Mehrwertdiensten mit erotischen oder pornografischen Inhalten für Nutzerinnen und Nutzer unter 16 Jahren zu sperren. Mehrwertdienste sind Dienstleistungen, die über einen Fernmeldedienst erbracht und von einer Anbieterin von Fernmeldediensten zusätzlich zu Fernmeldediensten in Rechnung gestellt werden (Art. 1 Bst. c FDV).

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