Bundesratsbericht Jugend und Medien verabschiedet

Der Bundesrat hat am 13. Mai 2015 der Bericht „Jugend und Medien: Zukünftige Ausgestaltung des Kinder- und Jugendmedienschutzes der Schweiz“ verabschiedet.

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Kinder- und Jugendmedienschutz

Eine gemeinsame Aufgabe von Familie, Staat und Medienbranche

 

Kinder und Jugendliche verbringen einen grossen Teil ihrer Zeit mit digitalen Medien: im Internet, mit Handys und an der Spielkonsole. Digitale Medien faszinieren und bieten vielfältige Lernmöglichkeiten. Sie bergen aber auch verschiedenen Gefahren, welche die Entwicklung und das Wohlbefinden von Heranwachsenden beeinträchtigen können.

 

Ziel des Kinder- und Jugendmedienschutzes ist es, die sichere, verantwortungsvolle und altersgerechte Nutzung von Medien zu fördern. Dies erfolgt über Massnahmen zur Förderung von Medienkompetenzen oder über Regulierungsmassnahmen, um die Verbreitung und Nutzung von Medieninhalten einzuschränken. Staatliche Regulierungsmassnahmen sind z.B. Verbote. Freiwillige Massnahmen der Medienbranche gibt es in folgenden Bereichen:

 

Der Regulierung durch Staat und Medienbranche sind jedoch Grenzen gesetzt. Dies hat vor allem mit dem weltumspannenden Charakter des Internets und dessen unabhängigen Verfügbarkeit von Zeit und Ort zu tun. Umso wichtiger ist es, die Medienkompetenzen von Kindern, Jugendlichen, Eltern und erwachsenen Bezugspersonen zu fördern. Besonders die Begleitung der Heranwachsenden durch die Eltern ist entscheidend für einen wirksamen Jugendmedienschutz. Eltern müssen ihre Aufsichts- und Erziehungsfunktion auch bei den digitalen Medien wahrnehmen. Der Kinder- und Jugendmedienschutz ist eine gemeinsame Aufgabe von Staat, Medienbranchen und den verschiedenen Erziehungsinstanzen.

 
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