Anleitung VR-Videos

Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie die VR-Videos anschauen können.

 
 
 

Das Making-of unserer VR-Videos

>> Video-Reportage der SDA

 
 
 

Tipps für Eltern

Wertvolle Tipps, wie Eltern ihre Kinder im Netz begleiten können, finden Sie auch hier:

 
 
 

Virtual Reality – fiktive Welten hautnah erleben

Virtual Reality (VR) erobert langsam aber sicher den Unterhaltungsmarkt. In eine künstlich erzeugte, dreidimensionale Welt, die einen rundherum umgibt, einzutauchen, fasziniert Jung und Alt. Es reicht eine App und eine VR-Brille, die die fiktive Realität simuliert, und schon wird das immersive Erlebnis möglich: ob gamen, shoppen, reisen oder Filme im virtuellen Heimkino schauen – die Möglichkeiten sind inzwischen vielfältig. Sogar Sportevents können daheim mittels VR Streaming miterlebt werden, und das auf dem besten Stadionplatz.

 

Die nationale Plattform Jugend und Medien bietet Eltern und Grosseltern eine schweizweit einzigartige Möglichkeit, die Welt der digitalen Medien aus der Perspektive des Kindes zu erleben. In sechs 360° Grad-Präventionsvideos (siehe weiter unten) können Erwachsene in Medienerlebnisse von Kindern eintauchen und werden so zu Themen wie Gewalt- & Pornokonsum, Cybermobbing und exzessives Gamen sensibilisiert. Zudem erfahren sie mehr über die Welt der sozialen Netzwerke, wie wirklich die Medienwirklichkeit tatsächlich ist und wie Kinder mit Gesprächen und Regeln im Medienalltag begleitet werden können.

 

Die Videos bieten zudem einen sicheren Übungsraum, um mit Kindern die VR-Technologie zu entdecken und gleichzeitig mit ihnen über ihre Medienerfahrungen und -präferenzen zu sprechen.

 
 
 

Sechs VR-Präventionsvideos für Eltern und Grosseltern

 
 

Sämtliche Präventionsvideos stehen im VR- wie auch im 360-Grad-Format zur Verfügung. Ein Merkblatt erklärt die Anwendung und Einsatzmöglichkeiten der VR-Präventionsvideos.

 

Video 1: Soziale Netzwerke

Lernen Sie den "digitalen Dorfplatz" unserer Kinder und Jugendlichen kennen und erfahren Sie mehr über die Chancen und Herausforderungen moderner Kommunikationskanäle.

 

Video

Informationsblatt

Rubrik Soziale Netzwerke

Video 2: Cybermobbing

Léa, 10 Jahre, will einmal ein Youtube-Star werden. Statt Glanz und Ruhm erntet sie aber von ihren Mitschülern vorerst nur Häme und Spott. Als sich das Mobbing auf die digitalen Kanäle ausweitet, gerät Léas Welt ausser Kontrolle.

 

Video

Informationsblatt

Rubrik Cybermobbing

Video 3: Mediennutzung 

Alles was Sie wissen müssen, um möglichst frühzeitig sinnvolle und gemeinsame Regeln aufzustellen.

 

Video

Informationsblatt

Rubrik Elterliche Begleitung

Video 4: Gewalt & Pornografie 

Paul, 12 Jahre alt, tauscht mit seinen Freunden über das Mobile gerne krasse Inhalte: von Happy Slapping-, Snuff- bis zu Pornovideos und -Bilder. Eines Tages taucht aber die Polizei in der Schule auf und aus Spass wird bitterer Ernst.

 

Video

Informationsblatt

Rubrik Gewalt; Rubrik Pornografie

Video 5: Exzessives Gamen 

Amare, 7 Jahre alt, spielt für sein Leben gern Games und kann darin während Stunden in eine andere Welt abtauchen. Als ihm aber seine Grossmutter eines Tages das Tablet wegnimmt, kommt es zum grossen Streit.

 

Video

Informationsblatt

Rubrik Games; Rubrik Computerspielsucht

 

Video 6: Medienwirklichkeit 

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Kind beim Medienkonsum aktiv begleiten und gleichzeitig seine Autonomie und kritische Distanz gegenüber Manipulationen fördern können.

 

Video

Informationsblatt

⇒ Rubrik Fake News und Manipulation im Netz

 
 
 
 

Was ist die Besonderheit von VR?

 
 

Laut Wikipedia wird als virtuelle Realität „…die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.“ Die Technologie bewirkt, dass der Nutzer sich als Teil der virtuellen Welt wahrnimmt (Immersion) und die Illusion entsteht, dass die Ereignisse tatsächlich passieren (Plausibilität). VR bildet häufig sehr naturgetreu die Eigenschaften der echten Welt ab.

 
 
 
 

Wie funktionieren Virtual Reality-Brillen?

 
 

Um das Gefühl der Immersion zu vermitteln, braucht es spezielle Brillen, sogenannte Head-Mounted Displays. Zwei Bilder  werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzeugt und dargestellt (Stereoprojektion). Sie haben eingebaute Bewegungssensoren. Für die Interaktion mit der virtuellen Welt, d.h. damit man sich in der Welt umschauen und diese beeinflussen kann, werden spezielle Eingabegeräte benötigt. Seit 2016 kommen laufend neue VR-Geräte auf den Markt. Die Virtual-Reality-Headsets vergrössern und strecken mittels speziellen, gekrümmten Linsen, den Bildschirm, und füllen so das Blickfeld des Benutzers.

 

Es gibt auch Brillen, die mit einem Smartphone verwendet werden können. Die Qualität und der Preis sind sehr unterschiedlich – je nach Korrekturmöglichkeiten, Bild- und Tonqualität, erzeugtem Sichtfeld, benötigtem Zubehör und unterstützenden Apps. Die günstigste dieser Varianten sind Cardboard-Brillen. Das Handy wird in eine faltbare Kartonbox geschoben, eine App gestartet. Sowohl iOS- wie Android-Geräte können dazu verwendet werden.

 

Ein Vergleich aktueller Modelle finden sich z.B. auf der Seite VRnerds.de. 

 
 
 
 

Gefahren von Virtual Reality

 
 

Da die VR-Technologie noch jung ist, gibt es bisher keine Studien zur langfristigen Wirkung ihrer Nutzung, insbesondere auf die Entwicklung von Gehirnen, die sich noch im Wachstum befinden. Es gibt aber Berichte von kurzfristigen Folgen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, verschwommenem Sehen oder Schwindel. „Motion Sickness“ oder „Virtual Reality Sickness“ – ähnlich wie die Seekrankheit - passiert v.a., wenn die Spiele nicht perfekt angepasst wurden. Auch können Situationen, die im klassischen Videospiel relativ harmlos sind, durch das Mittendrin-Gefühl in der virtuellen Umgebung emotional viel intensiver erlebt werden. Es kann zu Übererregung und Angst kommen.

 

Gerade deshalb, und weil die Technik noch nicht ausgereift ist, ist eine verantwortungsvolle Nutzung und die Limitierung des Konsums wichtig. Die Hersteller von VR geben das Mindestalter 12 oder 13 an.

 

Tipps für Eltern:

  • Vermeiden Sie lange Spielphasen und stellen Sie sicher, dass regelmässige Pausen eingelegt werden.
  • Beachten Sie die Altersempfehlungen der VR-Apps.
  • Die Technologie lässt sich mit Kindern zwischen 7 und 12 Jahren mit Hilfe der Präventionsvideos der Plattform Jugend und Medien sicher entdecken.

 

Die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle in Deutschland wurden bisher noch nicht auf die neue Form der Rezeption hin überprüft. Aufgrund des immersiven Erlebnisses der VR-Versionen und dem damit verbundenen subjektiven Wahrnehmen sollte dies aber geschehen. 

 
 
 
 

Weitere Infos und Links

 
 

Infos rund um VR-Brillen:

 

Möglichkeiten für die Medienpädagogik zeigt der Medienpädagogik-Praxisblog auf.

 

 

 
 
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