Mehr Kinder- und Jugendschutz dank Filterprogrammen

 
 
 

Richtige Sicherheitsein- stellungen für Netlog, Myspace & Co.

Erfahren Sie mehr dazu in den Videos der Schweizerischen Kriminalprävention.

 
 
 

Sicherer Umgang mit dem PC und Internet

Hier finden Sie weitere technische Tipps des Eidgenössischen Daten- und Öffentlichkeitsbeauftragten.

 
 
 

Sicher im Internet surfen

Mit den folgenden technischen Kniffs können Sie den Schutz von Kindern und Jugendlichen am Computer erhöhen:

 
 
 

Filterprogramme

 
 

Mit Hilfe von Filterprogrammen ist es möglich, den Zugriff auf Webseiten mit nicht jugendfreien Inhalten wie Pornografie und Gewaltdarstellungen zu blockieren. Sie können die Filterprogramme direkt auf dem Computer installieren. Bei manchen Internetanbietern ist es auch möglich, Jugendschutzfilter für den gesamten Internetzugang aktivieren zu lassen. Weiter können Sie mit den meisten Filterprogrammen altersabhängige Profile und Tageszeiten definieren. Damit können Sie z.B. festlegen, wann Ihr Kind im Internet surfen darf. Auch können Sie E-Mail- oder Instant-Messaging-Programme einzeln freischalten. Die Installation von Filterprogrammen ist vor allem bei jüngeren Kindern zu empfehlen. Computerversierte Jugendliche können ein Filterprogramm jedoch leicht umgehen. Gemäss einer Studie der EU bieten Filterprogramme zudem kaum Schutz vor ungeeigneten Inhalten aus Sozialen Netzwerken und Blogs sowie Instant Messaging und Chats. Die EU hat eine Bewertung der Kinderschutzfilter vorgenommen (englisch).

 
 
 
 

Filter für Internetbrowser, Betriebssysteme, Suchmaschinen und Applikationen

 
 

In den gängigen Internetbrowsern und Betriebssystemen sind Filtermöglichkeiten und Kindersicherungen enthalten, die den Zugang zu ungeeigneten Inhalten blockieren. Prüfen Sie, ob im Betriebssystem Ihres Computers und im Internet-Browser eine Kindersicherung oder eine Filterfunktion integriert ist. Sie können diese nach Ihren Bedürfnissen einstellen. Auch bei Suchmaschinen wie Google oder Yahoo lassen sich die Sicherheitseinstellungen verändern. Für mobile Applikationen bestehen ebenfalls Filtermöglichkeiten.

 
 
 
 

Kindersuchmaschinen

 
 

Anstelle der gängigen Suchmaschinen empfehlen wir, Ihrem Kind als Startseite eine Kindersuchmaschine einzurichten, zum Beispiel Blinde Kuh, fragFINN oder Helles Köpfchen. Diese haben den Vorteil, dass sie kindgerechte Inhalte und bei einer Suchanfrage eine überschaubare Anzahl von Ergebnissen anzeigen. Abzocker-Seiten und Gefährliches bleiben dem Kind erspart. Zusätzlich können Sie die beliebten Internetseiten als Lesezeichen (Bookmark) speichern. Damit kann Ihr Kind direkt auf seine gewünschten Seiten zugreifen.

 
 
 
 

Logfiles

 
 

Logfiles (Verlauf/History) des Internet-Browsers zeigen an, auf welchen Internetseiten sich das Kind zuletzt aufhielt. Dies bietet weniger einen Schutz, dafür eine Kontrolle. Vom Ausspionieren des Kindes ist allerdings abzuraten, weil es das Vertrauen gefährden kann. Besser ist, mit dem Kind einen offenen Dialog über seine Aktivitäten im Internet zu führen.

 
 
 
 

Passwörter

 
 

Sowohl für Kinder wie für Erwachsene gilt: Zum Schutz von persönlichen Daten ist es wichtig, sichere Passwörter zu haben – zum Einstieg in den Computer, in das E-Mail-Konto, für persönliche Webseiten und mehr.  Ein sicheres Passwort sollte:

  • mindestens 8 Zeichen haben,
  • Klein- und Grossbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen wie Punkt, Komma, % einschliessen,
  • keine bekannten Wörter, Adresse, Geburtsdatum oder Telefonnummer enthalten.

 

 

Weitere wichtige Aspekte:

  • Vergessen Sie nicht, das Passwort regelmässig zu ändern und teilen Sie es niemandem mit.
  • Sehen Sie eine starke Authentifizierung vor, also ein aus zwei Verifizierungsschritten bestehendes Verfahren zur Sicherung des Zugangs zu einem Online-Konto.
  • Damit Sie auch auf Ihr Konto zugreifen können, wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, verwenden Sie eine Sicherheitsfrage und -antwort, die ebenfalls Sicherheitskriterien erfüllen:

    • Die Antwort muss ähnliche Anforderungen wie ein sicheres Passwort erfüllen: grosse Anzahl Zeichen, Kombination aus Buchstaben und Ziffern oder zumindest aus mehreren Wörtern.
    • Die Antwort darf nur Ihnen bekannt sein. Vermeiden Sie leicht zugängliche Informationen wie den Namen Ihres Haustiers, den Mädchennamen Ihrer Mutter, Telefonnummern oder Geburtsdaten.
    • Auf die Frage muss es eine Vielzahl möglicher Antworten geben. Vermeiden Sie beispielsweise Fragen zu Ihrer Lieblingsfarbe.

 

 

 
 
 
 

Benutzerprofile/Benutzerkonten

 
 

Sie sollten für Ihr Kind auf dem Computer ein eigenes Benutzerkonto erstellen, um verschiedene Schutzeinstellungen vorzunehmen. So verhindern Sie, dass Ihr Kind Programme installieren oder deinstallieren kann. Wenn Erwachsene und Kinder denselben Computer teilen, auf dem ein Filterprogramm installiert ist, kann in den Benutzerprofilen definiert werden, bei wem die Kindersicherung aktiviert wird und bei wem nicht.

 

So erstellen Sie ein Benutzerkonto unter Windows:

Systemsteuerung von Windows öffnen. Unter «Benutzerkonten» Option "ein neues Benutzerkonto erstellen" wählen. Es kann ein Name, ein Passwort, ein Symbol und einen Kontotyp eingegeben werden. Jedes Konto mit einem Passwort sichern. Der Kontotyp bestimmt die Rechte, die der Benutzer unter Windows besitzt.

 
 
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