Sicherheits- und Justizdepartement

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Bildungs- und Kulturdepartement

Im Kanton Obwalden ist das Amt für Volks- und Mittelschulen im Bildungs- und Kulturdepartement im Bereich Jugendmedienschutz / Medienkompetenzförderung aktiv. Das Konzept ICT an der Volksschule sowie die Kurse von KAMEZ bieten die strategische Grundlagen auf die für Aktivitäten im Jugendmedienschutz Bezug genommen werden kann.

 
 
 

Amt für Volks- und Mittelschulen

 
 
 

ICT an der Volksschule

 
 

Die Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz BKZ hat im Jahr 2003 die Ergänzung zu den Lehrplänen „ICT an der Volksschule“ zur Einführung in den Kantonen freigegeben. Seit dem Schuljahr 2008/2009 ist die Ergzänzung zu den Lehrplänen im Kanton Obwalden verbindlich. Sie sollen erstens Kenntnisse über die ICT-Geräte und deren Funktionen vermitteln, zweitens sollen Lernende die Informations- und Kommunikationstechnologien als vielfältige Lern- und Arbeitsinstrumente zur Lösung von Aufgaben, zur Informationsbeschaffung und zum Gestalten neuer Produkte einsetzen können und drittens sollen Schülerinnen und Schüler sich mit der Bedeutung, den Möglichkeiten und Grenzen, Chancen und Risiken der Nutzung von ICT auseinandersetzen. Die BKZ betreibt den Zentralschweizer Bildungsserver zebis.ch, der die Grobziele des Lehrplans mit Unterrichtsmaterialien verlinkt. Kernstück des Bildungsservers ist die Lehrplannavigation mit Materialien zu ICT und Medien sowie medienpädagogischen Szenarien, welche laufend ergänzt werden. Pädagogische ICT-Supporter aus allen Schulen des Kantons sind im Netzwerk Medienbildung zusammengeschlossen, das unter Leitung des Zentrums für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Luzern steht. Darin werden Informationen, Weiterbildung und Beratung zum Thema Computereinsatz und Medienpädagogik für Lehrpersonen aller Stufen angeboten.

 
 
 

Ansprechperson

Heinz Buholzer
Amt für Volks- und Mittelschulen
Leiter Abteilung Schulaufsicht / Evaluation
Brünigstrasse 178
6061  Sarnen
041 666 62 45
heinz.buholzeranti spam bot@owanti spam bot.ch

Monika Bucher
BKZ Geschäftsstelle
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Zentralstrasse 18
6003  Luzern
041 226 00 71
monika.bucheranti spam bot@d-edkanti spam bot.ch

 
 
 
 

Kaderausbildung im Bereich Medienpädagogik und neue Medien Zentralschweiz (KAMEZ)

 
 

Im Rahmen des PPP-SiN-Programmes (Public Private Partnership - Schulen ans Netz) wurde von einer Expertengruppe des Bundes ein Modellausbildungsgang als eine der Massnahmen im Rahmen des "Aktionsplans Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen im ICT-Bereich" ausgearbeitet. Die Bildungsdirektorenkonferenz Zentralschweiz (BKZ) hat vor diesem Hintergrund im Jahr 2002 beschlossen, Kaderpersonen mittels KAMEZ-Kursen ausbilden zu lassen, um die Nutzung der ICT in den Schulen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II zu verstärken. Zwischen Mai 2003 und Oktober 2005 wurden in vier Kursen Lehrerinnen und Lehrer vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II im Bereich Medienpädagogik und neue Medien zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet. Im Rahmen dieser Kurse sind so genannte pädagogische Szenarien entstanden. Sie sollen Lehrerinnen und Lehrern sowie Kursleitenden Ideen und Anregungen liefern, wie Sie Informations- und Kommunikationstechnologien im Unterricht integrieren können. Die KAMEZ-Kurse wurden vom Institut für Medien und Schule der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz Schwyz extern evaluiert.

 
 
 

Ansprechperson

Heinz Buholzer
Amt für Volks- und Mittelschulen
Leiter Abteilung Schulaufsicht / Evaluation
Brünigstrasse 178
6061  Sarnen
041 666 62 45
heinz.buholzeranti spam bot@owanti spam bot.ch

Monika Bucher
BKZ Geschäftsstelle
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Zentralstrasse 18
6003  Luzern
041 226 00 71
monika.bucheranti spam bot@d-edkanti spam bot.ch

 
 
 
 

Lehrplan Mensch und Umwelt: Arbeitsfeld Medien

 
 

Die Kommission Mensch und Umwelt der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz BKZ hat den Lehrplan Mensch und Umwelt erarbeitet, der 2000 teilweise überarbeitet wurde. Die wichtigsten Zielsetzungen des darin aufgeführten Arbeitsfeldes "Medien" sind wie folgt formuliert: Das Kind muss lernen, sich als Teil dieser medialen Welt zu begreifen und sich aktiv gestaltend mit ihr auseinanderzusetzen. Es setzt sich in kritische Distanz zur Welt der Medien mit ihren Realitäten, Fiktionen, Verlockungen und Identifikationsfiguren. Das Arbeitsfeld Medien ist in enger Verbindung zum Fachbereich Deutsch, in den praktischen Ausführungen zum Fachbereich Bildnerisches Gestalten zu sehen und in diesem Sinne auch fächerübergreifend und ganzheitlich anzugehen. Dabei bietet sich die Chance, einen vielfältigen, sprachlichen und gestalterischen Umgang mit Medien wahrzunehmen. Die Auseinandersetzung mit dem Medium selbst, mit seinen Entwicklungen, Möglichkeiten und Grenzen, ist wesentlicher Bestandteil der Medienerziehung.

 
 
 

Ansprechperson

Marianne Zumsteg
Amt für Volks- und Mittelschulen
Pädagogische Mitarbeiterin
Brünigstrasse 178
6061  Sarnen
041 666 62 46
marianne.zumsteganti spam bot@owanti spam bot.ch

 
 
 
 

Lehrplan Deutsch - Richtziele: 5. Lesen/Umgang mit Medien"

 
 

Die Kommission Deutsch der Innerschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz überarbeitete 1998 den Lehrplan Deutsch: Für das 1.-6- Schuljahr und den Lehrplan Deutsch: Für die Realschule und Sekundarschule. Die wichtigsten Zielsetzungen im Hinblick auf den Umgang mit Medien sind im 5. Richtziel wie folgt festgehalten: Er (der Schüler) erkennt die einflussreiche Rolle unserer Medien. Er verhält sich ihnen gegenüber und dem, was sie vermitteln interessiert. Er liest Zeitungen, Bücher, hört Radio usw. kritisch. Er weiss um die Subjektivität jeder Mitteilung, um die Gefahr der Ermüdung und Überflutung beim Lesen, Hören, Schauen, um die Gefahr der Manipulation, des Verabsolutierens des Modischen, der Oberflächlichkeit, der Erstarrung.

 
 
 

Ansprechperson

Marianne Zumsteg
Amt für Volks- und Mittelschulen
Pädagogische Mitarbeiterin
Brünigstrasse 178
6061  Sarnen
041 666 62 46
marianne.zumsteganti spam bot@owanti spam bot.ch

 
 
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