Bildungs- und Kulturdepartement

Im Bildungs- und Kulturdepartement ist die Dienststelle Volksschulbildung und die Dienststelle Gymnasialbildung dafür zuständig, Massnahmen im Bereich Jugendmedienschutz / Medienkompetenzförderung umzusetzen. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Zentrum Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Es bietet Informationen, Weiterbildung und Beratung zum Thema Computereinsatz und Medienpädagogik für Lehrpersonen aller Stufen an und arbeitet im Auftrag des Bildungs- und Kulturdepartements. Die Ämter innerhalb des Bildungs- und Kulturdepartements arbeiten bei der Umsetzung von Massnahmen im Jugendmedienschutz und der Förderung der Medienkompetenzen gezielt mit Fachstellen anderer Departemente zusammen. So zum Beispiel mit der Fachstelle für Suchtprävention DFI und der Kantonspolizei zur Umsetzung des Projekts fit4chat.

 
 
 

Kaderausbildung im Bereich Medienpädagogik und neue Medien Zentralschweiz (KAMEZ)

 
 

Im Rahmen des PPP-SiN-Programmes (Public Private Partnership - Schulen ans Netz) wurde von einer Expertengruppe des Bundes ein Modellausbildungsgang als eine der Massnahmen im Rahmen des "Aktionsplans Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen im ICT-Bereich" ausgearbeitet. Die Bildungsdirektorenkonferenz Zentralschweiz (BKZ) hat vor diesem Hintergrund im Jahr 2002 beschlossen, Kaderpersonen mittels KAMEZ-Kursen ausbilden zu lassen, um die Nutzung der ICT in den Schulen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II zu verstärken. Zwischen Mai 2003 und Oktober 2005 wurden in vier Kursen Lehrerinnen und Lehrer vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II im Bereich Medienpädagogik und neue Medien zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet. Im Rahmen dieser Kurse sind so genannte pädagogische Szenarien entstanden. Sie sollen Lehrerinnen und Lehrern sowie Kursleitenden Ideen und Anregungen liefern, wie Sie Informations- und Kommunikationstechnologien im Unterricht integrieren können. Die KAMEZ-Kurse wurden vom Institut für Medien und Schule der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz Schwyz extern evaluiert.

 
 
 

Ansprechperson

Monika Bucher
BKZ Geschäftsstelle
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Zentralstrasse 18
6003  Luzern
041 226 00 71
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Dienststelle Volksschulbildung

 
 
 

ICT an der Volksschule

 
 

ICT an der Volksschule

Die Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz BKZ hat im Jahr 2003 die Ergänzung zu den Lehrplänen ICT an der Volksschule zur Einführung in den Kantonen freigegeben. Der Regierungsrat des Kantons Luzern beschloss im Jahr 2005, diese Ergänzung in Kraft zu setzen. Seit dem Schuljahr 2007/2008 ist die Ergänzung zu den Lehrplänen im Rahmen weiterer Anpassungen zu den Lehrplänen an der Primarstufe sowie der Sekundarstufe verbindlich. Die Ergänzung zu den Lehrplänen sollen erstens Kenntnisse über die ICT-Geräte und deren Funktionen vermitteln, zweitens sollen Lernende die Informations- und Kommunikationstechnologien als vielfältige Lern- und Arbeitsinstrumente zur Lösung von Aufgaben, zur Informationsbeschaffung und zum Gestalten neuer Produkte einsetzen können und drittens sollen Schülerinnen und Schüler sich mit der Bedeutung, den Möglichkeiten und Grenzen, Chancen und Risiken der Nutzung von ICT auseinandersetzen. Die BKZ betreibt den Zentralschweizer Bildungsserver zebis.ch der die Grobziele des Lehrplans mit Unterrichtsmaterialien verlinkt. Kernstück des Bildungsservers ist die Lehrplannavigation mit Materialien zu ICT und Medien sowie medienpädagogischen Szenarien, welche laufend ergänzt werden. Zudem bietet das Zentrum Medienbildung Informationen, Weiterbildung und Beratung zum Thema Computereinsatz und Medienpädagogik für Lehrpersonen aller Stufen an.

 
 
 

Ansprechperson

Monika Bucher
BKZ Geschäftsstelle
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Zentralstrasse 18
6003  Luzern
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Charles Vincent
Dienststelle Volksschulbildung
Vorsteher
Kellerstr. 10
6002  Luzern
041 228 52 12
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Lehrplan Mensch und Umwelt: Arbeitsfeld Medien

 
 

Lehrplan Mensch und Umwelt: Arbeitsfeld Medien

Die Kommission Mensch und Umwelt der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz BKZ hat den Lehrplan Mensch und Umwelt erarbeitet, der 2000 teilweise überarbeitet wurde. Die wichtigsten Zielsetzungen des darin aufgeführten Arbeitsfeldes "Medien" sind wie folgt formuliert: Das Kind muss lernen, sich als Teil dieser medialen Welt zu begreifen und sich aktiv gestaltend mit ihr auseinanderzusetzen. Es setzt sich in kritische Distanz zur Welt der Medien mit ihren Realitäten, Fiktionen, Verlockungen und Identifikationsfiguren. Das Arbeitsfeld Medien ist in enger Verbindung zum Fachbereich Deutsch, in den praktischen Ausführungen zum Fachbereich Bildnerisches Gestalten zu sehen und in diesem Sinne auch fächerübergreifend und ganzheitlich anzugehen. Dabei bietet sich die Chance, einen vielfältigen, sprachlichen und gestalterischen Umgang mit Medien wahrzunehmen. Die Auseinandersetzung mit dem Medium selbst, mit seinen Entwicklungen, Möglichkeiten und Grenzen, ist wesentlicher Bestandteil der Medienerziehung.

 
 
 

Ansprechperson

Charles Vincent
Dienststelle Volksschulbildung
Vorsteher
Kellerstr. 10
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Lehrplan Deutsch - Richtziele: 5. Lesen/Umgang mit Medien"

 
 

Lehrplan Deutsch - Richtziele: 5. Lesen/Umgang mit Medien"

Die Kommission Deutsch der Innerschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz überarbeitete 1998 den Lehrplan Deutsch: Für das 1.-6- Schuljahr und den Lehrplan Deutsch: Für die Realschule und Sekundarschule. Die wichtigsten Zielsetzungen im Hinblick auf den Umgang mit Medien sind im 5. Richtziel wie folgt festgehalten: Er (der Schüler) erkennt die einflussreiche Rolle unserer Medien. Er verhält sich ihnen gegenüber und dem, was sie vermitteln interessiert. Er liest Zeitungen, Bücher, hört Radio usw. kritisch. Er weiss um die Subjektivität jeder Mitteilung, um die Gefahr der Ermüdung und Überflutung beim Lesen, Hören, Schauen, um die Gefahr der Manipulation, des Verabsolutierens des Modischen, der Oberflächlichkeit, der Erstarrung.

 
 
 

Ansprechperson

Charles Vincent
Dienststelle Volksschulbildung
Vorsteher
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6002  Luzern
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Dienststelle Gymnasialbildung

 
 
 

Medienbildung an Luzerner Gymnasien. Ergänzung zu den Lehrplänen.

 
 

Das Bildungs- und Kulturdepartement Luzern veröffentlichte im Jahre 2005 das Konzept Medienbildung an Luzerner Gymnasien - Ergänzung zu den Lehrplänen. Dieses basiert auf den Lehrplanergänzungen „ICT in der Volksschule“ der Zentralschweiz und dient als Koordinationsinstrument für die Gymnasien. Sie unterscheidet drei Kompetenzbereiche "wissen und handeln", "anwenden und gestalten" und "reflektieren und handeln". Der übergreifende Kompetenzbereich Kommunikation und Zusammenarbeit integriert die drei genannten Bereiche. Wissen, Know-how und Reflexion gipfeln im kompetenten Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien unter anderem zur Unterstützung der eigenen Arbeitsprozesse, zur persönlichen Weiterbildung und zur Umsetzung von Projekten. Die Umsetzung erfolgt an den Luzerner Gymnasien. Zur Unterstützung dieser Umsetzung steht den Gymnasien ein Lehrplanbeispiel zur Verfügung.

 
 
 

Ansprechperson

Werner Schüpbach
Dienststelle Gymnasialbildung
Vorsteher
Bahnhofstr. 18
6002  Luzern
041 228 53 54
werner.schuebpachanti spam bot@luanti spam bot.ch

 
 
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