Wer, wie, was der Spiele

 
 
 

Jung und männlich...

 
 

Es sind vor allem jüngere und männliche Jugendliche, die gerne und häufig mit der Spielkonsole oder auch Online-Games spielen. Da 99 Prozent der Schweizer Haushalte mit Jugendlichen einen Computer mit Internetzugang haben, bei 71 Prozent von ihnen eine feste oder eine tragbare Spielkonsole zu finden ist und der Prozentsatz an Smartphones stetig steigt, haben die meisten Jugendlichen direkten Zugriff auf spielerische Inhalte.  

 

... aber auch Erwachsene spielen

Durch Verbesserungen auf einer graphischen Ebene wirken Videospiele nicht mehr so abstrakt und werden dadurch attraktiver. Eine Folge davon ist, dass ein knappes Drittel der europäischen Bevölkerung zwischen 31 und 49 Jahren Games spielt und den Altersdurchschnitt auf 30 Jahre anhebt. Für dieses Publikum produziert die Spielindustrie Inhalte, die nicht für Minderjährige gedacht sind, aber von diesen trotzdem gespielt werden. 70 Prozent der Jungendlichen haben schon Games gespielt, für die sie eigentlich zu jung waren (JAMES Studie 2012).

 
 
 
 

Spielen kann man überall

 
 

Mit zur Attraktivität von Videospielen trägt deren stete Verfügbarkeit bei. Games können am Computer, auf der Videospielkonsole im Wohnzimmer oder unterwegs auf dem Handy oder einer portablen Konsole gespielt werden. Der Trend bei den Videospielen geht in Richtung Vernetzung zwischen den verschiedenen Spielplattformen. Ein Titel, der auf der Konsole gespielt wurde, kann auf dem Handy – mit gewissen Einschränkungen – fortgesetzt werden. Über Anbindungen der Games an Soziale Netzwerke werden Punktezahlen oder anderes miteinander ausgetauscht und verglichen. 15 Prozent der Schweizer Jugendlichen nutzen Spielplattformen auf Sozialen Netzwerken zum Gamen (JAMES-Studie 2014). Übrigens auch Schach ist eine Spielplattform.  

 

Mit Gleichgesinnten spielen

Videospiele können auf Trägermedien – DVD, Blu-ray Disc oder Speicherkarten – in Läden erworben oder online heruntergeladen werden. Praktisch jedes neue Computerspiel verfügt über eine Online-Spielvariante, dank der sich die Spielenden mit Gleichgesinnten rund um die Welt jederzeit verbinden und messen können. Eine gewissermassen persönlichere Form des Online-Spiels sind LAN-Partys (Local Area Network), an denen die Computer der Teilnehmenden lokal vernetzt werden und gemeinsam nächtelang durchgezockt wird.

 
 
 
 

Was wird gespielt?

 
 

Ähnlich wie bei Spielfilmen lassen sich verschiedene Spielgenres unterscheiden, wobei die meisten Spiele Mischformen verschiedener Spieltypen sind. Am liebsten spielen Schweizer Jugendliche First and Third Person Shooters wie «Call of Duty», Action-Adventure-Spiele wie «Grand Theft Auto» und Sport-Spiele wie «FIFA» (JAMES-Studie 2014).

 

Spielgenres

  • First Person Shooters (z.B. Doom, Halo),
  • Action-Spiele (z.B. Tomb Raider, GTA IV),
  • Sport-Spiele (z.B. Fifa, NHL),
  • Renn-Spiele (z.B. Forza Motor Sports, Gran Turismo),
  • Casual Game (z.B. Wii Sports, Boom Blox) ,
  • Simulationen (z.B. The Sims, Zoo Tycoon),
  • Rollenspiele (z.B. Elder Scrolls, Zelda),
  • Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiele MMORPG (z.B. World of Warcraft, Eve Online
  • Adventure Spiele (z.B. Myst, Monkey Island).
 
 
 
 

Welche Games sind unproblematisch?

 
 

Gute Games? Böse Games? Das erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

 

Beachten Sie auch die Altersfreigaben und Inhaltskennzeichnungen von Computerspielen und Filmen.

 
 
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