Welche Spiele sind für welches Alter geeignet?

Das europaweite PEGI-Rating informiert, für welche Altersgruppe ein Spiel im Sinne des Jugendschutzes geeignet ist. Die PEGI-Symbole sind auf der Spiel-Verpackung aufgedruckt und unterscheiden zwischen den Altersgruppen 3, 7, 12, 16 und 18. Gleichzeitig ist gekennzeichnet, ob ein Spiel folgende Inhalte hat: Gewalt, Sex, Drogen, Angst, Diskriminierung, Vulgärsprache, Glückspiel, Onlinespiel. Machen Sie sich hier mit den Symbolen vertraut.

 
 
 

Welche Videos und Filme sind für welches Alter geeignet?

Lesen Sie hier, warum Filme ab 0, 6, 12, 16 oder 18 Jahren freigegeben werden.

 
 
 

Gewalt in den digitalen Medien

Gewaltdarstellungen sind in digitalen Medien allgegenwärtig – im Film, im Computerspiel und auf Internetseiten. Im Internet und via Handy werden zunehmend auch reale Gewaltdarstellungen verbreitet. Die JAMES-Studie 2014 hat ergeben, dass 70 Prozent der Schweizer Jungen bereits einen Brutalo- oder Pornofilm auf dem Handy oder Computer angeschaut haben (gegenüber 31 Prozent der Mädchen).

 

Gewaltkonsum birgt ein Gefährdungspotenzial

Wenn Kinder und Jugendliche Gewalt konsumieren, kann dies schädigende Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden und Verhalten haben. So kann Gewaltkonsum Wut, Verunsicherung, Irritation oder Verängstigung auslösen. Auch können gewaltdarstellende Medien bei häufigem Konsum und gleichzeitigem Auftreten von personalen und sozialen Risikofaktoren die Aggression bei Kindern und Jugendlichen steigern. Zu den personalen Risikofaktoren gehören zum Beispiel der frühe Beginn des Konsums von Mediengewalt, ein bereits vorhandenes Aggressionspotenzial, Introvertiertheit sowie männliches Geschlecht.

 

Eltern können andererseits ein sozialer Risikofaktor sein, wenn sie den Medienkonsum ihrer Kinder nicht begleiten, über mangelhafte Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien verfügen oder selbst exzessiv Medien konsumieren. Auch Konflikte und Gewalt in der Familie sind Risikofaktoren. Studien haben zudem gezeigt: je früher Kinder und Jugendliche Mediengewalt anschauen, desto eher konsumieren sie in späteren Jahren Gewaltdarstellungen überdurchschnittlich häufig.

 
 
 

Tipps für Eltern

 
 

Wie können Sie als Eltern die Gefahr von Gewaltdarstellungen für Ihr Kind reduzieren?

 

Allgemeine Tipps:

  • Computer mit Zugang zum Internet nicht im Kinderzimmer platzieren.
  • Kinder nicht über längere Zeit Internet und Computerspiele konsumieren lassen.
  • Gemeinsam über die Inhalte reden, die das Kind konsumiert hat. Dabei auch Gefühle und Ängste ansprechen, die durch den Medienkonsum ausgelöst wurden.
 
 
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