Jugendliche und digitale Medien: Tipps für Eltern

Wie Eltern Kinder begleiten können

 
 
 

Digitale Medien – Tipps für die Schule

Wie können Lehrpersonen Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien unterstützen? Mehr Informationen dazu finden Sie auf dem Bildungsserver der Schweiz educa.ch 

 
 
 

Wie Jugendliche Medien im Alltag nutzen

Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren verbringen ihre Freizeit, wenn sie alleine sind, am liebsten mit dem Handy und im Internet – und ziehen diese digitalen Medien inzwischen auch gegenüber dem Fernsehen vor. 99 Prozent der Schweizer Haushalte mit Jugendlichen verfügen über einen Internetzugang und drei Viertel der Jugendlichen besitzen einen eigenen Computer mit Netzanschluss. 98 Prozent besitzen ein eigenes Mobiltelefon und 97 Prozent davon ein Smartphone. Dies hat die sogenannte JAMES-Studie von 2014 gezeigt.

 

Eine der liebsten Beschäftigungen Jugendlicher im Internet sind Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Die Mehrheit von ihnen ist bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Der Favorit ist Facebook gefolgt von Instagram. Auch Google+ und Twitter werden häufig genutzt. Und wer weiss, wer morgen der grosse Renner ist. Die Jugendlichen brauchen diese Netzwerke am Häufigsten um Fotos und Profile von Freunden anzuschauen, zum Chatten und Nachrichten versenden, aber auch um neue Kontakte zu knüpfen, Games zu spielen oder Freundeslisten zu führen.

 

Die Tatsache, dass Jugendliche viel Freizeit mit digitalen Medien verbringen, bedeutet jedoch nicht, dass sie ihre sozialen Kontakte nur noch virtuell pflegen. Nach wie vor lieben sie Aktivitäten mit Freunden wie Treffen, Plaudern, Ausgehen, Sport und Spiel. Sie gestalten ihre Freizeit sehr vielfältig.

 
 
 

Zahlen zur Mediennutzung in der Freizeit

 
 
  • 98 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren nutzen täglich oder mehrmals pro Woche das Handy – je älter sie sind, desto häufiger.
  • 95 Prozent nutzen täglich oder mehrmals die Woche das Internet.

  • 93 Prozent hören täglich oder mehrmals die Woche Musik – Mädchen etwas häufiger als Jungen.

  • 37 Prozent spielen täglich oder mehrmals pro Woche Computer- oder Videogames – je älter sie sind, desto weniger; Jungen viel häufiger als Mädchen.

  • 16 Prozent der Jugendlichen erstellen mehrmals die Woche digitale Videos. Deutlich mehr, 43 Prozent, fotografieren mit dem Handy oder einer digitalen Kamera – vor allem Mädchen.

  • 23 Prozent schauen täglich oder mehrmals die Woche DVDs und Videos an – Jungen deutlich häufiger als Mädchen.

 

Weitere Ergebnisse der JAMES-Studie 2014 finden Sie hier: JAMES-Ergebnisbericht

 
 
 
 

Mediennutzung für Schule und Beruf

 
 

Digitale Medien sind heute Bestandteil der Lehrpläne in allen Kantonen. Schulen setzen immer mehr Notebooks, Netbooks, Tablets etc. als Arbeitsmittel ein. Individuell genutzt werden Computer und Internet in der Schule vor allem von den älteren Schülern und Schülerinnen, von den 12- und 13-Jährigen jedoch kaum. Zuhause nutzen zwei Drittel der Jugendlichen ihren Computer regelmässig, um Arbeiten für die Schule oder die Lehrstelle zu erledigen.

Brauchen Sie Ideen, wie Sie als Lehrperson den Computer im Unterricht einsetzen können? Diese finden Sie bei educa.ch

 
 
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