Soziale Fähigkeiten lernen

Digitale Medien begleiten Kinder und Jugendliche schön früh in ihrem Alltag und vermitteln ihnen ein Bild über die Welt. In dem die Heranwachsenden die Medieninformationen aufnehmen und verarbeiten sowie sich selbst aktiv in der Medienwelt inszenieren und an ihr teilhaben, werden deren Einstellungen und Verhalten beeinflusst.

 

Sich in der Informationsflut orientieren

Ein wichtiges Motiv zur Nutzung von digitalen Medien ist die Beschaffung von Informationen. Das Internet bietet die Möglichkeit, die Neugier zu stillen, sich in der Umwelt zu orientieren und um zu lernen. Um sich in der Flut von Meinungen und Informationen nicht zu verlieren und daraus eine eigene Haltung zu entwickeln, braucht es die Fähigkeit Medieninhalte kritisch zu analysieren. Diese Form von Medienkompetenz können Eltern aktiv begleiten.

 

Medien sozialisieren

Im Jugendalter geschieht die Ablösung von den Eltern und die Hinwendung zur Gruppe der Gleichaltrigen zu einem grossen Teil über Medien. Jugendliche nutzen digitale Medien zum Aufbau und zur Pflege von sozialen Beziehungen. Sie stellen sich dar und erhalten Rückmeldungen von ihren virtuellen Freunden. Dies trägt wesentlich zur Herausbildung und Formung der jugendlichen Identitäten bei. Medien werden deshalb als wichtige «Sozialisationsinstanz» bezeichnet – neben Familie, Schule und Gleichaltrigengruppe.

 
Google+