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19.06.2015

Längst sind digitale Medien zentraler Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen – auch von jungen Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Entwicklungen rund um die digitalen Medien wie Smartphones, Tablets und Computern sind rasant und stellen viele Leitungsperson und Mitarbeitende von Institution für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen vor grosse Herausforderungen. Nicht selten wird aus einer Not heraus versucht die Heranwachsenden vor digitalen Medien abzuschirmen. Die Erfahrungen zeigen aber, dass dies nicht sinnvoll ist. Kinder und Jugendliche müssen lernen kritisch und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen. Nur so können sie die Potenziale der Medien nutzen und sich auch vor den Gefahren schützen.  

 

Um Institutionen für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen für eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema zu sensibilisieren und sie auf dem Weg zu mehr Handlungskompetenz zu unterstützen, hat CURAVIVA Schweiz zusammen mit dem Nationalen Programm Jugend und Medien des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und der BFF Bern (Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule) einen Leitfaden entwickelt. Dieser Leitfaden gibt Mitarbeitenden und Leitungspersonen von Institutionen für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen einen Überblick zu den wesentlichen Handlungsfeldern der medienpädagogischen Arbeit. Weiter stellt die Broschüre Fragebögen zur ersten Standortbestimmung und zur Konkretisierung der wichtigsten Handlungsfelder der medienpädagogischen Arbeit, praxisrelevante Informationen zu rechtlichen Aspekten sowie weiterführende Anregungen und Informationen zum Thema zur Verfügung.  

 

Die Broschüre „Förderung von Medienkompetenzen in Institutionen für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen – Leitfaden zu Standortbestimmung“ kann kostenlos bestellt werden.

Aktuell ist die Broschüre in deutscher Sprache erhältlich. Die französische und die italienische Sprachversionen werden im September 2015 vorliegen. 

 
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