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30.04.2012

5 Prozent der Schweizer Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren können als handysüchtig bezeichnet werden. Dies ergab die neuste Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit dem Titel „Handygebrauch der Schweizer Jugend – Zwischen engagierter Nutzung und Verhaltenssucht.“ Zu den Symptomen gehört beispielsweise das vergebliche Versuchen, die Handynutzung einzuschränken, negative Konsequenzen im sozialen Umfeld oder Schlafmangel durch den Handygebrauch. Die Autoren Gregor Waller und Daniel Süss nennen als Risikofaktoren : Impulsivität, extravertiert-aktives Verhalten und eine schwierige Beziehung zu den Eltern. Umgekehrt habe, so die Autoren, eine positiv-stabile Beziehung zu den Eltern eine präventive Wirkung. Damit das Aufkommen einer Handysucht frühzeitig erkannt und negative Folgen abgefedert werden können, brauche es die Sensibilisierung von Eltern, Lehrpersonen und Beratungsstellen. Als zusätzliche Schutzmassnahmen sehen sie die Einschränkung spezifischer Handyfeatuers, die Kontingentierung der Anzahl SMS und die Anweisung, eine Armbanduhr zu tragen.

 
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