Die goldenen Suchmaschinen-Regeln

Die Broschüre «12 goldene Suchmaschinen-Regeln» von Click-Safe als PDF.

 
 
 

Tipps im Umgang mit Suchmaschinen

Lesen Sie Tipps des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten.

 
 
 

Das Internet: eine Schatzkiste voller Wissen, aber auch Unwahrheiten

Der Reichtum an Wissen und Informationen im Internet ist unermesslich. Davon profitieren Jung und Alt – für die Schule, im Berufsalltag sowie in der Freizeit, zum Beispiel um Fachinformationen, Fahrplanauskünfte, Veranstaltungen oder die neuste Musik auf dem Markt zu finden. Wenn Jugendliche Infos im Netz suchen, benutzen sie am häufigsten Videoportale als Informationskanal, gefolgt von herkömmlichen Suchmaschinen wie Google, sowie Soziale Netzwerke und Wikipedia.

 

Achtung: unseriös und falsch

Dank den Suchmaschinen und den Sozialen Netzwerken wird die Suche nach Informationen massiv erleichtert. Der Nachteil ist: man weiss oft nicht, wie seriös die gefundenen Inhalte sind. Informationen können falsch sein, da alle die Möglichkeit haben, auf dem Web beliebige Inhalte zu publizieren. Daher sollte man immer die Quelle prüfen. Ebenso stellt sich die Frage, ob die Inhalte legal oder jugendfrei sind. Teilweise Abhilfe schaffen Filterprogramme und Kindersuchmaschinen, die nur kinderfreundliche Websites zulassen. Ob die Inhalte korrekt sind, können diese jedoch auch nicht überprüfen. Ein kritischer Blick ist deshalb immer erforderlich.

 
 
 

Chancen

 
 
  • Einfacher Zugang zu vielen Informationen.
  • Informationen für den Alltag (z.B. Fahrplan) sind schneller und jederzeit zugänglich.
  • Suchmaschinen geben einen raschen Überblick über vorhandene Websites zum Thema nach Wahl.
  • Informationen und Wissen können über das Internet, insbesondere auch über Soziale Netzwerke, leicht für andere zugänglich gemacht werden.
 
 
 
 

Gefahren

 
 
  • Kinder und Jugendliche können zu problematischen oder gefährlichen Inhalten wie Pornografie, Gewalt, Rassismus, Verherrlichung von Magersucht, Aufruf zu Selbstmord u.a. gelangen – ungewollt durch die Eingabe harmloser Suchbegriffe oder auch gewollt.
  • Gefundene Informationen können unseriös sein, d.h. nicht die Wahrheit oder ein verzerrtes Bild der Realität vermitteln sowie versteckte Werbung beinhalten.
 
 
 
 

Empfehlungen für die Informationssuche

  • Richten Sie Kindersuchmaschinen als Startseite ein, z.B. fragFinn oder Blinde Kuh.
  • Installieren Sie eine Jugendschutz-Software sowie einen aktuellen Virenschutz. Konsultieren Sie dazu unsere Tipps für den technischen Schutz im Internet.
  • Geben Sie den Jugendlichen die Botschaft mit, dass sie niemals der erstbesten Information trauen und die Angebote und deren Absender kritisch prüfen sollen.
  • Weisen Sie die Jugendlichen darauf hin, den Vorschautext unter den Suchresultaten gut durchzulesen, um so unseriöse oder nicht jugendfreie Seiten zu erkennen, bevor sie die Seite anklicken.
  • Logfiles (Verlauf/History) des Internet-Browsers zeigen an, welche Internetseiten das Kind zuletzt besucht hat. Besser als Ausspionieren ist jedoch mit Kindern darüber reden, wie sie kritisch mit Informationen umgehen und wie sie diese auf ihre Richtigkeit überprüfen können.
  • Ermuntern Sie Ihre Kinder, bei Zweifeln zur Richtigkeit mit Ihnen das Gespräch zu suchen.
  • Ermutigen Sie die Heranwachsenden, beim Anblick irritierender oder schockierender Inhalte über ihre Gefühle zu sprechen und illegale Inhalte der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität KOBIK zu melden.
 
Google+